Checkliste: Woran erkennt man das passende Rechenzentrum? (Teil 1)

München, 06. Mai 2019. In Zeiten des Fachkräftemangels sowie angesichts zunehmender gesetzlicher Sicherheitsvorgaben, überlegen immer mehr Unternehmen ihre IT in ein Rechenzentrum zu verlagern.

Bei der Wahl eines geeigneten Rechenzentrumsbetreibers ist es sehr hilfreich für ein reibungsloses IT-Outsourcing diese Punkte zu beachten.

1. Vertrauen

Vertrauen ist zweifellos ein ganz entscheidender Faktor, schließlich gibt man seine IT in fremde Hände. Vertrauen wird durch Menschen geschaffen. Sagt einem also das Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, sollte man besser zweimal hinschauen. Üblicherweise ist der Vertriebsmitarbeiter der erste Ansprechpartner. Doch er wird sich später nicht um die Technik kümmern. Es ist daher sinnvoll einen Vorort-Termin wahrzunehmen und sich schon einmal im Vorfeld anzusehen, wie der jeweilige Rechenzentrumsanbieter „tickt“:

• Welchen Eindruck macht das Rechenzentrum, wie modern ist es, welche Sicherheitsstandards gibt es?

• Passen die technischen Ansprechpartner zum eigenen Unternehmen? Gibt es einen Kontakt auf Augenhöhe? Im Supportfall werden Sie dies sicherlich zu schätzen wissen.

2. Standort

Wo steht das Rechenzentrum? Unternehmen, die besonderen Wert auf Datenschutz legen wollen oft, dass das Datacenter in Deutschland ist. Doch nicht nur der Ort des Rechenzentrums spielt eine Rolle letztlich kommt es auf den Anbieter an. Ist der Firmensitz in Deutschland? Ist er vielleicht an der NASDAQ gelistet? Schnell kann es passieren, dass der Anbieter beispielsweise in den USA dem Patriot Act unterworfen ist, was ausländischen Stellen Zugriff auf die Daten verschaffen könnte.

3. Sicherheit

Das nächste wichtige Stichwort ist die Sicherheit. Ein auf äußerste Sicherheit bedachter Rechenzentrumsbetreiber wird neben der üblichen Videoüberwachung, den Bewegungsmeldern und der protokollierten Zwei-Faktor-Zugangskontrolle eine Vereinzelungsanlage nicht nur für Personen sondern auch für das Material als ein absolutes Muss vorsehen. Ein Einbruchmeldesystem gekoppelt mit einem Sicherheitsdienst sollte ebenfalls Standard sein. Ein weiteres Plus ist ein geschützter Lagerraum, wo man die angelieferten Server und dergleichen eine Zeitlang abstellen kann.

4. Verfügbarkeit

Jeder Ausfall kostet und so ist es selbstverständlich, dass ein durchgängiger IT-Betrieb höchste Priorität hat. Wenn der Rechenzentrumsbetreiber auch noch über mehrere Rechenzentren mit einem Mindestabstand von 8 km verfügt, erhöht sich die Verfügbarkeit natürlich nochmals durch die auf diese Weise gegebene Georedundanz.

 

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